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Kategorie:XM 4 Blues
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Sea Launch startete Satelliten für Radioübertragungen
Kategorie: Satellit
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ea Launch startete Satelliten für Radioübertragungen
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Artikelstatus: Fertig 08:42, 1. Nov. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Long Beach (Vereinigte Staaten), 01.11.2006 – Die Firma Sea Launch transportierte am 30. Oktober um 18:49 Uhr EST einen Satelliten zur Übertragung von Radioprogrammen ins Weltall. Trägerrakete war eine Zenit 3SL, die von der Plattform „Odyssey“ im Pazifischen Ozean startete. Dabei handelt es sich um eine umgebaute norwegische Ölplattform aus der Nordsee. Einige Wochen vor einem Start wird die Zenit-Rakete in Long Beach, Kalifornien, in einen Hangar auf der Startplattform geladen. Danach fahren sowohl das Transportschiff als auch die Startplattform zu einer Stelle im Pazifik, die bei ungefähr 154 Grad westlicher Länge etwa 2.200 Kilometer südlich von Hawaii liegt.

Der Satellit mit dem Namen „XM 4 Blues“ wiegt 5.192 Kilogramm (11.448 Pfund) und wurde in eine GTO-Transferbahn befördert. Der erdnächste Punkt beträgt 1.239 Kilometer (770 Meilen), der erdfernste 36.060 Kilometer (22.407 Meilen). Der Satellit wurde von der Firma Boeing gebaut und soll auf der Position 115 Grad West stationiert werden. „XM 4 Blues“ ist einer von mehreren Satelliten der Baureihe. Er bedient die Vereinigten Staaten und Kanada und überträgt verschlüsselte Signale, die von speziellen Decodern gelesen werden können. Das System hat zurzeit sieben Millionen Kunden, die werbefreie Musik-, Sport-, Talk- und Comedykanäle empfangen können. Außerdem werden Verkehrs- und Wetterinformationen für ausgesuchte Städte übertragen.

Themenverwandte Artikel
Satellit „Intelsat Americas 8“ von Seeplattform aus ins All gestartet (23.06.2005, auch Quelle)
Portal:Unbemannte Raumfahrt
Quellen
spaceflightnow.com: „Mission Status Center“ (30.12.2006)
Kategorien: Artikelstatus: FertigLong Beach01.11.2006Unbemannte RaumfahrtZenitSea LaunchXM 4 BluesPazifischer OzeanVeröffentlicht
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ereinigte Staaten
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U.S., USA und United States of America sind Weiterleitungen auf diesen Artikel. Zu jeweilig anderen Bedeutungen siehe die Begriffsklärungen US, Usa, United States of America und Vereinigte Staaten.
United States of America
Vereinigte Staaten von Amerika
Flagge der Vereinigten Staaten
Großes Siegel der Vereinigten Staaten
Flagge Siegel
Wahlspruch:
E pluribus unum
(lateinisch für Aus vielen Eins, immer inoffiziell[1])
In God We Trust
(englisch für Auf Gott vertrauen wir, offiziell seit 1956[1])
Amtssprache de jure: keine
de facto: Englisch[2]
Hauptstadt Washington, D.C.
Staatsform Föderale Republik
Regierungssystem Präsidialsystem
Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef Präsident Donald Trump
Fläche 9.826.675[3] km²
Einwohnerzahl 328 Mio. (2019)[4]
Bevölkerungsdichte 33[5] Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung ▲ +0,74 %[6] pro Jahr
Bruttoinlandsprodukt
Total (nominal)
Total (KKP)
BIP/Einw. (nominal)
BIP/Einw. (KKP)
2019[7]
21.433 Mrd. USD (1.)
21.433 Mrd. USD (2.)
65.254 USD (7.)
65.254 USD (8.)
Index der menschlichen Entwicklung ▲ 0,920 (15.) (2019)[8]
Währung US-Dollar (USD)
Gründung 1787/89 (Verfassung)
Unabhängigkeit 4. Juli 1776 (vom Königreich Großbritannien)
Nationalhymne The Star-Spangled Banner
0:00
Nationalfeiertag 4. Juli (Independence Day)
Zeitzone UTC−5 bis UTC−10
(50 Bundesstaaten und D.C.)
Kfz-Kennzeichen USA
ISO 3166 US, USA, 840
Internet-TLD .us, .gov, .mil, .edu
Telefonvorwahl +1 (siehe NANP)
United States on the globe (North America centered).svg
Über dieses Bild
Vereinigte Staaten (USA)
Washington, D.C.
Washington, D.C.
New York City
New York
City
Los Angeles
Los Angeles
Chicago
Chicago
Cheyenne
Cheyenne
Dallas
Dallas
Bismarck
Bismarck
Houston
Houston
Las Vegas
Las Vegas
Philadelphia
Philadelphia
Miami
Miami
Helena
Helena
Salt Lake City
Salt Lake City
Atlanta
Atlanta
Lincoln
Lincoln
San Francisco
San Francisco
Seattle
Seattle
Denver
Denver
Oklahoma City
Oklahoma City
Detroit
Detroit
Memphis
Memphis
New Orleans
New Orleans
San Antonio
San
Antonio
Boston
Boston
Jacksonville
Jacksonville
Anchorage
Anchorage
Salem
Salem
Honolulu
Honolulu
Juneau
Juneau
Nashville
Nashville
Phoenix
Phoenix
San Diego
San Diego
Charlotte
Charlotte
San José
San José
Austin
Austin
Denali
Denali
KANADA
MEXIKO
BAHAMAS
PAZIFIK
ATLANTIK
GOLF VON MEXIKO
Michigansee
Oberer See
Huronsee
WA
OR
CA
NV
ID
AZ
UT
MT
WY
CO
NM
TX
ND
SD
NE
KS
OK
MN
IA
MO
AR
LA
WI
IL
MS
MI
IN
KY
TN
AL
OH
NY
PA
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VA
NC
SC
GA
FL
ME
HI
AK
Die Vereinigten Staaten von Amerika (englisch United States of America; abgekürzt USA), kurz auch Vereinigte Staaten (englisch United States, abgekürzt U.S., US) genannt und häufig auch umgangssprachlich verkürzt zu Amerika (englisch America), sind eine föderale Republik. Diese besteht aus 50 Bundesstaaten, einem Bundesdistrikt (der Hauptstadt Washington, D.C.), fünf größeren unmittelbar unionsabhängigen Territorien und neun Inselterritorien. Die 48 zusammenhängenden Contiguous United States (häufig Lower 48 genannt) sowie Alaska liegen in Nordamerika und bilden zusammen die Continental United States, während der Bundesstaat Hawaii und kleinere Außengebiete im Pazifik beziehungsweise in der Karibik liegen. Das Land weist eine sehr hohe geographische und klimatische Diversität mit einer großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten auf.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind der drittgrößte Staat der Erde, gemessen an der Fläche von 9,83 Millionen Quadratkilometern[3] (nach Russland und Kanada) und gemessen an der Bevölkerung von etwa 328,2 Millionen Einwohnern (nach China und Indien). Die nach Einwohnerzahl größte Stadt ist New York City, bedeutende Metropolregionen sind Los Angeles, Chicago, Dallas, Houston, Philadelphia, Washington, Miami, Atlanta, Boston und San Francisco, mit jeweils über 5 Millionen Einwohnern. Der Grad der Urbanisierung liegt bei 82,26 Prozent (Stand: 2018).[9]

Bedingt durch die Einwanderung aus einer Vielzahl von Ländern sind die Vereinigten Staaten eines der ethnisch multikulturellsten Länder. Anders als in 32 Bundesstaaten gibt es auf Bundesebene keine gesetzliche Amtssprache, jedoch herrscht Englisch als De-facto-Amtssprache vor. Im Südwesten sowie in Miami ist zusätzlich die spanische Sprache weit verbreitet. Insgesamt waren 2015 mehr als 350 Sprachen in heimischem Gebrauch, davon allein 150 indigene. Darunter waren als größte die der Yupik in Alaska, der Dakota aus der Sioux-Sprachfamilie sowie die Sprache der Apachen in Gebrauch, dann Keres, die Sprache der Pueblo-Indianer, und Cherokee.[10]

Paläoindianer wanderten vor mehr als 13.000 Jahren aus Asien in das nordamerikanische Festland der heutigen Vereinigten Staaten ein (Buttermilk Creek Complex), nachdem sie mehrere Jahrtausende zuvor das heute zu den USA gehörende Alaska besiedelt hatten. Die europäische Kolonisierung begann etwa um 1600 vorwiegend aus England, allerdings in langwieriger Auseinandersetzung mit Frankreich. Die Vereinigten Staaten gingen aus den 13 Kolonien an der Atlantikküste hervor. Streit zwischen Großbritannien und den amerikanischen Kolonien führte zur Amerikanischen Revolution. Am 4. Juli 1776 verabschiedeten Delegierte der 13 Kolonien die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und somit die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg, der mit der Anerkennung der Unabhängigkeit endete, war der erste erfolgreiche Unabhängigkeitskrieg gegen eine europäische Kolonialmacht. Die heutige Verfassung wurde am 17. September 1787 verabschiedet. Bisher wurden 27 Zusatzartikel ergänzt. Die ersten zehn Zusatzartikel, die gemeinsam als Bill of Rights bezeichnet werden, wurden 1791 ratifiziert und garantieren eine Vielzahl von unveräußerlichen Rechten.

Angetrieben von der Doktrin Manifest Destiny begannen die Vereinigten Staaten eine Expansion über Nordamerika, die sich über das 19. Jahrhundert erstreckte. Dies schloss die gewaltsame Vertreibung indigener indianischer Stämme, den Erwerb neuer Territorien u. a. im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und die Gründung neuer Bundesstaaten ein. Der Amerikanische Bürgerkrieg führte 1865 zum Ende der legalen Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Zum Ende des 19. Jahrhunderts erreichte der Staat eine Ausdehnung bis zum Pazifik, seine Wirtschaft wurde zur größten weltweit. Der Spanisch-Amerikanische Krieg und der Erste Weltkrieg bestätigten die Rolle der Vereinigten Staaten als globale Militärmacht. Aus dem Zweiten Weltkrieg gingen die USA als Supermacht und als erstes Land mit Atomwaffen hervor und wurden eines von fünf ständigen Mitgliedern im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Nach Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion sind die USA die einzige verbliebene Supermacht. Sie sind Gründungsmitglied der Vereinten Nationen, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und vieler weiterer internationaler Organisationen. Ihr politischer und kultureller Einfluss ist weltweit groß.

Die Vereinigten Staaten sind ein industrialisierter Staat und die größte Volkswirtschaft mit einem Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 18,5 Billionen US-Dollar im Jahr 2016, was 25 % der nominellen bzw. 17 % der kaufkraftbereinigten globalen Wirtschaftsleistung entsprach.[7] Das Land hatte 2016 das achthöchste Pro-Kopf-Einkommen. Laut der Weltbank ist die Einkommensungleichverteilung in den Vereinigten Staaten eine der höchsten unter den OECD-Staaten.[11] Die Wirtschaftsleistung des Landes wird durch den Reichtum an natürlichen Ressourcen, eine gut entwickelte Infrastruktur und eine hohe durchschnittliche Produktivität begünstigt.[12][13] Obwohl die Wirtschaftsstruktur gemeinhin als postindustriell angesehen wird, ist das Land nach wie vor einer der weltgrößten Güterproduzenten.[14] Das Land war 2016 für 36 % der weltweiten Militärausgaben verantwortlich und liegt damit auf Platz 1, gefolgt von China mit 13 % und Russland mit 4,1 %.[15] Der in Folge der Terroranschläge am 11. September 2001 ausgerufene Ausnahmezustand ist seit 2001 in Kraft.[16]


Inhaltsverzeichnis
1 Begriffsgeschichte
2 Geographie
2.1 Grenzen und Ausdehnung
2.2 Geologie und Landschaftsgliederung
2.3 Klima
2.4 Flora und Fauna
2.5 Natur und Umweltschutz
2.6 Ballungsräume
3 Bevölkerung
3.1 Ethnien und Einwanderergruppen
3.2 Bevölkerungsentwicklung
3.3 Sprachen
3.4 Religion
3.5 Gesellschaftsstruktur
3.6 Einwanderungspolitik
3.7 Kriminalität und Justiz
4 Geschichte
4.1 Frühgeschichte
4.2 Auswirkungen der Kolonisierung auf die Ureinwohner
4.3 Von der ersten Kolonisierungsphase bis zur Unabhängigkeit
4.4 Von der Unabhängigkeit bis zum Bürgerkrieg
4.5 Vom Bürgerkrieg bis zur Weltwirtschaftskrise
4.6 Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des „Kalten Kriegs“
4.7 Nach dem Ende des Kalten Kriegs
4.8 Seit der Jahrtausendwende
5 Politik
5.1 Gewalten auf Bundesebene
5.1.1 Legislative
5.1.2 Exekutive
5.1.3 Judikative
5.2 Parteien und Wahlen
5.3 Föderale Gliederungen
5.3.1 Bundesstaaten
5.3.2 Verwaltungsgliederung
5.3.3 Außengebiete
5.4 Innenpolitik
5.4.1 Waffenrecht
5.4.2 Gesundheitspolitik
5.4.3 Sozialpolitik
5.4.4 Energie- und Umweltpolitik
5.5 Außen- und Sicherheitspolitik
5.6 Militär
5.7 Polizei
5.8 Menschenrechte
6 Wirtschaft
6.1 Wirtschaftliche Situation
6.2 Kennzahlen
6.3 Staatshaushalt
7 Infrastruktur
7.1 Energieversorgung
7.2 Wasserversorgung
7.3 Kommunikation
7.4 Verkehr
7.4.1 Straßenverkehr
7.4.2 Eisenbahn
7.4.3 Flugverkehr
7.4.4 Seeschifffahrt
8 Kultur
8.1 Indigene Kultur
8.2 Musik
8.3 Film
8.4 Theater
8.5 Literatur
8.6 Bildende Kunst und Architektur
8.7 Massenmedien
8.7.1 Geschichte und Verfassungsverständnis
8.7.2 Medienkonzerne
8.8 Bildung
8.9 Tourismus
8.10 Wissenschaft
8.11 Küche
8.12 Sport
8.13 Feiertage
9 Siehe auch
10 Literatur
11 Weblinks
12 Anmerkungen
Begriffsgeschichte

„united states of America“ am 4. April 1776

Alexis de Tocquevilles Über die Demokratie in Amerika (1835/1840) – eines der meistrezipierten Werke der Sozialwissenschaften
1507 fertigte der deutsche Kartograf Martin Waldseemüller eine Weltkarte, auf der er die Landmasse der westlichen Hemisphäre als „Amerika“ nach dem italienischen Entdecker und Kartografen Amerigo Vespucci benannte.[17] Dieser Begriff umfasste ursprünglich den Doppelkontinent Amerika, der den Europäern als Neue Welt bekannt wurde. Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika hat sich die Verwendung des Begriffs Amerika aus verschiedenen historischen Gründen und je nach Sprachraum in unterschiedlichem Maße auf die Vereinigten Staaten konzentriert.

Der erste dokumentierte Hinweis auf die Bezeichnung United States of America liegt in einem anonym verfassten Essay, das am 6. April 1776 in der Zeitung The Virginia Gazette in Williamsburg veröffentlicht wurde.[18][19] Im Juni 1776 fügte Thomas Jefferson die Bezeichnung „UNITED STATES OF AMERICA“ in Versalien in den Titel seines ursprünglichen Entwurfs der Unabhängigkeitserklärung ein.[20][21] In der fertigen Version wurde der Titel in The unanimous Declaration of the thirteen united States of America („Die einstimmige Deklaration der dreizehn vereinigten Staaten von Amerika“) geändert.[22]

In den 1777 veröffentlichten Konföderationsartikeln wird verkündet: The Stile of this Confederacy shall be ‘The United States of America’ („Die Bezeichnung dieser Konföderation soll ‚The United States of America‘ sein“).[23]

Die Kurzform United States ist allgemein gebräuchlich. Andere häufig benutzte Formen sind „U.S.“ bzw. „US“, „U.S.A.“ bzw. „USA“ und „America“. Andere umgangssprachliche Namen sind „U.S. of A.“ und – international – „die Staaten“ (the States). „Columbia“, ein populärer Name in der Dichtung und Liedern des späten 17. Jahrhunderts,[24] leitet sich vom Namen Christoph Kolumbus ab. Es ist Teil der Bezeichnung District of Columbia.

Die amtliche deutsche Bezeichnung für Bürger der Vereinigten Staaten ist „Bürger der Vereinigten Staaten (von Amerika)“ oder „Amerikaner“.[25] „Amerikanisch“ und „US-amerikanisch“ werden im deutschen Sprachgebrauch für die adjektivische Bezeichnung verwendet („amerikanische Werte“), verbreitet ist auch das Präfix „US-“ („US-Streitkräfte“). „Amerikanisch“ ist die empfohlene Form in den Leitfäden zum amtlichen Sprachgebrauch in Deutschland,[25] Österreich[26] und der Schweiz.[27] Im deutschen Leitfaden geht dem noch die alternative Bezeichnung „der Vereinigten Staaten (von Amerika)“ voran. Einzig für die USA gibt es im deutschen Leitfaden keine eindeutige Bezeichnung. Das Korrektorat der Neuen Zürcher Zeitung rät von der Verwendung der erstmals 1951 im Duden verzeichneten Neubildung „US-amerikanisch“ ab, da sie ebenso unnötig wie künstlich sei, und empfiehlt, sie durch „amerikanisch“ zu ersetzen.[28]

Im englischen Sprachraum wird das Pendant „American“ selten benutzt, um sich auf Themen zu beziehen, die keinen unmittelbaren Zusammenhang mit den Vereinigten Staaten haben.[29] Die Bezeichnung ‚United States‘ wurde auch im englischen Sprachraum ursprünglich als Plural behandelt, eine Beschreibung für eine Ansammlung unabhängiger Staaten, zum Beispiel the United States are im 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, ratifiziert im Jahr 1865. Es wurde nach dem Ende ihres Bürgerkriegs in den Vereinigten Staaten normal, die Bezeichnung als Singular zu behandeln, zum Beispiel the United States is. Die Singularform ist heute üblich. Die Pluralform wird jedoch in Reden und Literatur immer noch verwendet, zum Beispiel these United States („diese Vereinigten Staaten“).[30] Dem Unterschied wird mehr Bedeutung beigemessen als nur in der Freiheit der Wortwahl, da er den Unterschied zwischen einer Ansammlung von Staaten und einer Einheit widerspiegelt.[31]

Außerhalb der englischen Sprache wird der Name häufig als wörtliche Übersetzung von entweder ‚United States‘ oder ‚United States of America‘ übersetzt. Im Französischen, Deutschen, Italienischen, Japanischen, Hebräischen, Arabischen, Portugiesischen und Russischen haben sich Eigenbezeichnungen herausgebildet, die zwar die Vereinigten Staaten als Teil des Kontinents von Amerika unterscheiden, zum Beispiel wie im oben erwähnten Begriff US-Amerikaner[32] oder im französischen étatsunien. Allerdings sind diese Formen nicht so häufig im Gebrauch wie das Polysem Amerika bzw. amerikanisch.[33] Die US-Botschaft in Spanien bezeichnet sich als Botschaft der „Estados Unidos“ und benutzt auch die Initialen „EE.UU.“ Doppelbuchstaben deuten im Spanischen die Pluralbenutzung an.[34] An anderen Stellen der offiziellen Internetseite wird „Estados Unidos de América“ benutzt.[35]

Geographie
→ Hauptartikel: Geographie der Vereinigten Staaten
Grenzen und Ausdehnung

Satellitenbild der 48 Zentralstaaten der Vereinigten Staaten (ohne Alaska und Hawaii) und angrenzender Gebiete
Die Vereinigten Staaten haben eine gemeinsame Grenze mit Kanada, die insgesamt 8.895 Kilometer lang ist (wobei sich ca. 2.477 Kilometer zwischen Alaska und Kanada erstrecken), und eine mit Mexiko, die 3.326 Kilometer lang ist. Die Gesamtlänge der US-Landesgrenzen beträgt 12.221 Kilometer. Die Küstenlinie an Atlantik, Pazifik und Golf von Mexiko umfasst insgesamt 19.924 Kilometer.

Der Staat umfasst eine Landfläche von 9.161.924 km², hinzu kommen 664.706 km²[36] Wasserflächen, so dass sich ein Staatsgebiet von 9.826.630 km² ergibt.

Die Nord-Süd-Ausdehnung zwischen der kanadischen und der mexikanischen Grenze beträgt etwa 2.500 Kilometer, die Ausdehnung zwischen Atlantik und Pazifik rund 4.500 Kilometer. Der Hauptteil des Landes liegt etwa zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt (siehe Zeitzonen in den Vereinigten Staaten).

Geologie und Landschaftsgliederung
Das Gebiet weist eine deutliche Gliederung auf. So erstrecken sich Gebirgszüge wie die vulkanische Kaskadenkette, die Faltengebirge der Rocky Mountains und der Appalachen von Nord nach Süd. Während auf ihrer Wetterseite ausgedehnte Wälder bestehen, erstrecken sich in ihrem Windschatten riesige Trockengebiete mit Wüsten- oder Graslandschaften (Prärien). Die Flusssysteme der Vereinigten Staaten, wie die des Mississippi und Missouri ermöglichten schon früh eine dichte Besiedlung, während die umgebenden trockenen Regionen bis heute dünn besiedelt sind.

Der höchste Berg der Vereinigten Staaten ist der Denali in Alaska mit 6190 m, der niedrigste Punkt ist die Senke Badwater im Death Valley mit 85,5 m unter dem Meeresspiegel. Denali und Badwater sind zugleich der höchste bzw. niedrigste Punkt des nordamerikanischen Kontinents.

Klima

Klimate der Vereinigten Staaten
→ Hauptartikel: Klima der Vereinigten Staaten
Wichtigster Einflussfaktor des Klimas ist der polare Jetstream (Polarfrontjetstream), der umfangreiche Tiefdruckgebiete vom Nordpazifik bringt. Verbinden sich die Tiefs mit denjenigen von der atlantischen Küste, bringen sie im Winter als Nor’easters schwere Schneefälle. Da kein Gebirgszug westostwärts verläuft, bringen Winterstürme oftmals große Schneemengen weit in den Süden, während im Sommer die Hitze weit nordwärts bis nach Kanada reicht.

Die Gebiete zwischen den Gebirgszügen weisen dementsprechend hohe Temperaturextreme auf, dazu eine mehr oder minder große Trockenheit, die nach Süden und Westen zunimmt. Die Pazifikküste hingegen ist im Norden ein sehr regenreiches, häufig nebliges Gebiet. Das Gebiet um den Golf von Mexiko ist bereits subtropisch mit hohen Temperaturen im Sommer und häufig hoher Luftfeuchtigkeit. Zudem wird das Gebiet häufig von tropischen Wirbelstürmen erreicht.

In Alaska herrscht arktisches Klima, die dortigen Gebirge sind zugleich die höchsten der Vereinigten Staaten (Denali, 6190 Meter). Hawaii, dessen Mauna Kea 4205 Meter hoch ist, weist hingegen tropisches Klima auf.

Flora und Fauna
Siehe auch: Nationalparks in den Vereinigten Staaten
Die Gebiete an der Ostküste bis zu den Großen Seen waren bis ins 19. Jahrhundert sehr stark bewaldet, die Westküste im Bereich des gemäßigten Regenwalds von mitunter extrem hohen Bäumen mit Wuchshöhen von über 100 Meter. Von diesen Flächen sind nur wenige, wie die Redwoods oder der Hoh-Regenwald geblieben. Große Flächen wurden zu Ackerland umgewandelt oder bebaut, den überwiegenden Teil nehmen heute Nutzwälder ein. Die Artenvielfalt der trockeneren Graslandschaften wurde im Zuge der landwirtschaftlichen Nutzung ebenfalls stark reduziert. Schutzgebiete und -maßnahmen führten jedoch dazu, dass viele der über 17.000 Gefäßpflanzenarten gerettet werden konnten. Allein Hawaii weist 1.800 Blütenpflanzen (Bedecktsamer) auf, von denen zahlreiche endemisch sind.[37]

Rund 400 Säugetier-, 750 Vogel- und 500 Reptilien- und Amphibienarten sowie weit über 90.000 Insektenarten bilden einen Teil der Fauna,[38] wobei seit 1973 ein eigenes Gesetz bedrohte Arten schützt. 58 Nationalparks in den noch großen verbliebenen Wildnisregionen und mehrere hundert weitere Schutzgebiete weisen überwiegend eine große Artenvielfalt auf, die in deutlichem Kontrast zu den weitverbreiteten Monokulturen steht. Vor allem aufgrund der großen Zahl von endemischen Arten, Gattungen und Familien, der großen Artenvielfalt bzw. Biodiversität und den vielfältigen Ökosystemen gehört die USA zu den Megadiversitätsländern dieser Erde. Lediglich die mediterrane Hartlaubvegetation der Florenprovinz Kalifornien wird aufgrund der großen Gefährdungslage für die Natur international als Hotspot der Biodiversität geführt.

Natur und Umweltschutz
Historisch entstammen einige wichtige Entwicklungen des Naturschutzes aus der Geschichte der Vereinigten Staaten: Die Nationalparkidee und mit ihr der Yellowstone-Nationalpark, das weltweit erste Großschutzgebiet dieser Art, entstanden in den Vereinigten Staaten. Als nationale Behörde richtete der Senat die National Fish and Wildlife Foundation (NFWF) zur Betreuung aller nationaler Schutzgebiete ein. Auf der einen Seite engagieren sich US-amerikanische NGOs wie Conservation International weltweit führend für Natur- und Ressourcenschutz. Auf der anderen Seite haben die Vereinigten Staaten das wichtigste internationale Abkommen, die Biodiversitätskonvention, als eines von wenigen Ländern bis heute nicht unterzeichnet.

Ballungsräume

Bevölkerungsdichte der Vereinigten Staaten
Siehe auch: Liste der Städte in den Vereinigten Staaten und Liste der Metropolregionen in den Vereinigten Staaten
82,26 Prozent der Amerikaner lebten im Jahr 2018 in städtischen Gebieten.[9][39] 2016 hatten 307 Orte mehr als 100.000 Einwohner und es gab 54 Metropolregionen mit mehr als einer Million Einwohner (bei nur zehn Städten). Die größten Metropolregionen waren 2016 New York City (20,1 Millionen), Los Angeles (13,3 Millionen), Chicago (9,5 Millionen), Dallas (7,2 Millionen), Houston (6,7 Millionen), Washington, D.C. (6,1 Millionen) und Philadelphia (6 Millionen).[40] Die Hauptballungsräume liegen zwischen New York und den Großen Seen, in Kalifornien und Arizona sowie in Texas und in geringerem Maße in Florida. Mit 33 Einwohner pro Quadratkilometer sind die USA ein eher dünn besiedeltes Land. Der Osten des Landes ist dabei deutlich dichter besiedelt als der Westen.[41]

Top 10 Städte und Metropolregionen (Stand 2016)[40]
Rang Stadt Einwohner Rang Metropolregion Einwohner
1 New York City 8.537.673 1 New York City-Newark-Jersey City 20.153.634
2 Los Angeles 3.976.322 2 Los Angeles-Long Beach-Anaheim 13.310.447
3 Chicago 2.704.958 3 Chicago-Naperville-Elgin 9.512.999
4 Houston 2.303.482 4 Dallas-Fort Worth-Arlington 7.233.323
5 Phoenix 1.615.017 5 Houston-The Woodlands-Sugar Land 6.772.470
6 Philadelphia 1.567.872 6 Washington, D.C.-Arlington-Alexandria 6.131.977
7 San Antonio 1.492.510 7 Philadelphia-Camden-Wilmington 6.070.500
8 San Diego 1.406.630 8 Miami-Fort Lauderdale-Palm Beach 6.066.387
9 Dallas 1.317.929 9 Atlanta-Sandy Springs-Roswell 5.789.700
10 San José 1.025.350 10 Boston-Cambridge-Newton 4.794.447
Bevölkerung
Siehe auch: Demografie der Vereinigten Staaten
Ethnien und Einwanderergruppen

Abstammungsgruppen mit höchstem Bevölkerungsanteil in den Counties
Bevölkerungsgruppen
(Gemäß Census-Schätzung von Juli 2019)[42]
Weiße 60,4 %
Hispanics und Latinos 18,3 %
Afroamerikaner 13,4 %
Asiatische Amerikaner 5,9 %
Multiethnische Amerikaner 2,7 %
Indianer Nordamerikas und Ureinwohner Alaskas 1,3 %
Eingeborene Hawaiianer und Amerikaner aus Ozeanien 0,2 %
Die ursprünglichen Bewohner des Landes, die Indianer („Native Americans“ oder „American Indians“), stellen heute nur noch rund ein Prozent der Bevölkerung. Einzig in Alaska erreichen sie einen zweistelligen Prozentanteil an der Bevölkerung. Weitere Schwerpunkte bilden Oklahoma, Kalifornien, Arizona, New Mexico und South Dakota. Sie bilden keine Einheit; Kultur, Sprache und Religion unterscheiden sich von Volk zu Volk. Insgesamt gibt es 562 anerkannte Stämme (tribes), hinzu kommen 245 Gruppen, die derzeit nicht als Stamm anerkannt sind.

Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer, zunächst vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Mit ihnen kamen ab dem 17. Jahrhundert Sklaven, meist aus Westafrika. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutschsprachiger und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas dazu, vor allem Italiener, Skandinavier und Osteuropäer, einschließlich osteuropäischer Juden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zur Einwanderung aus Ostasien und Vorderasien. Neben wirtschaftlichen Motiven spielte für viele auch religiöse oder politische Verfolgung eine Rolle.

Die Amerikaner mit europäischen Vorfahren bilden heute 72 Prozent der Gesamtbevölkerung. Afroamerikaner stellen etwas mehr als 13 Prozent. Sie leben vor allem im Süden und in den großen Industriestädten des Nordens. Asiatische Einwanderer, zu großen Teilen aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen, stellen rund fünf Prozent. Während der letzten Volkszählung gaben über 50 Millionen Personen eine deutsche Herkunft an. Damit sind die Deutschamerikaner die größte Bevölkerungsgruppe der Vereinigten Staaten.[43]

Vor allem im Südwesten der Vereinigten Staaten und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil mit lateinamerikanischer Herkunft, die dort pauschal als „Hispanics“ oder „Latinos“ bezeichnet werden. Viele von ihnen halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Ihr Anteil in den USA wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2013 auf 17 Prozent), da viele Lateinamerikaner vor wirtschaftlicher Not in den Norden fliehen. Sie kommen oft als illegale Einwanderer.

Es bestehen große Unterschiede in der Sozialstruktur zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung. Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung und eine schlechtere Ausbildung. Sie sind sowohl häufiger Opfer als auch Täter in einem Tötungsdelikt und werden häufiger zum Tode verurteilt. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen – wie Kirchen oder private Organisationen – oft faktisch nach Ethnien getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist.

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in den Vereinigten Staaten

Bevölkerungspyramide der USA 2016
Die Bevölkerungszahlen sind seit 1610 kontinuierlich gewachsen. Prognosen gehen von einem weiteren Anstieg bis 2050 aus: Bis zum Jahr 2025 wird die Bevölkerung nach einer Prognose der Vereinten Nationen auf 358 Millionen Einwohner anwachsen, und im Jahr 2050 werden demnach über 408 Millionen Menschen im Land leben.[44]

Seit 1790 sieht die Verfassung eine alle zehn Jahre stattfindende Volkszählung vor, den sogenannten United States Census. Einen erheblichen Anteil am Bevölkerungszuwachs hatten die Einwanderer. So stieg seit dem Immigration and Naturalization Services Act of 1965 die Zahl der im Ausland geborenen Menschen auf das Fünffache, und zwar von 9,6 Millionen im Jahr 1970 auf rund 49,8 Millionen 2017. In den 1990er Jahren stieg die Zahl der Einwanderer auf eine Million pro Jahr. Im Jahr 2000 lag der Anteil der im Ausland geborenen Menschen bei 11,1 Prozent der Gesamtbevölkerung.[45] Bis zum Jahr 2017 stieg er auf 15,3 % an. Gleichzeitig lebten knapp 3 Millionen Amerikaner im Ausland. Die meisten davon in Mexiko (900.000), Kanada (310.000), im Vereinigten Königreich (190.000), in Deutschland (140.000) und Australien (120.000).[46][47]

Die Geburtenrate pro Frau betrug 2016 1,87 Kinder. Die Geburtenrate der Hispanics und Latinos ist dabei höher als die der restlichen Bevölkerung. Auf 1000 Einwohner kamen 2016 12,5 Geburten und 8,2 Todefälle. Im selben Jahr lag das Median-Alter bei 37,9 Jahren. 2016 wuchs die Einwohnerzahl um 0,81 %, oder ca. 3 Millionen an. Von den Ländern der industrialisierten Welt haben die USA eine der jüngsten und am schnellsten wachsenden Bevölkerungen.[41]

Census
Jahr Bevölkerung
1770 2.148.100
1780 2.780.400
1790 3.929.214
1800 5.308.483
1810 7.239.881
1820 9.638.453
1830 12.866.020
1840 17.069.453
1850 23.191.876
Jahr Bevölkerung
1860 31.443.321
1870 38.558.371
1880 50.189.209
1890 62.979.766
1900 76.212.168
1910 92.228.496
1920 106.021.537
1930 123.202.624
Jahr Bevölkerung
1940 132.164.569
1950 151.325.798
1960 179.323.175
1970 203.211.926
1980 226.545.805
1990 248.709.873
2000 281.421.906
2010 308.745.538
Sprachen
→ Hauptartikel: Sprachen in den Vereinigten Staaten

Englisch ist in 32 Bundesstaaten offizielle Amtssprache, Hawaii akzeptiert zusätzlich Hawaiisch und seit 2014 akzeptiert Alaska auch die 20 indigenen Sprachen des Bundesstaates.[48] Louisiana übersetzt auch ins Französische, New Mexico auch ins Spanische. In mehreren Staaten müssen noch Gerichte darüber entscheiden.
In den Vereinigten Staaten zuhause gesprochene Sprachen nach Anzahl der Sprecher (2013)[49]
Englisch (nur) 231,1 Millionen
Spanisch, inkl. Kreolsprachen 37,4 Millionen
Chinesisch 2,9 Millionen
Tagalog (Philippinen) 1,6 Millionen
Vietnamesisch 1,4 Millionen
Französisch, inkl. Cajun 1,3 Millionen
Koreanisch 1,1 Millionen
Deutsch 1,1 Millionen
Die meistgesprochene Sprache der Vereinigten Staaten ist amerikanisches Englisch. Daneben werden noch viele Sprachen der Indianer bzw. Hawaiier und die Sprachen von Einwanderern gesprochen. Insgesamt stellte der letzte Zensus 382 Sprachen fest, von denen 169 indianische sind. Letztere weisen allerdings nur etwa 400.000 Sprecher auf, davon etwa die Hälfte Navajo. Allein im Apache County in Arizona zählte man 37.000, im McKinley County in New Mexico 33.000. 227 Millionen Einwohner sprechen ausschließlich Englisch, alle anderen Sprachen zusammen machen mehr als 60 Millionen Sprecher aus.[50] Besonders hoch ist der Spanisch sprechende Anteil, wobei viele Einwanderer nur ihre spanische Muttersprache sprechen und teilweise eigene Viertel in Städten bewohnen (zum Beispiel East Los Angeles oder Union City). In Kalifornien beträgt ihr Anteil rund 30 %, jedoch sind viele, insbesondere die Jüngeren von ihnen, zweisprachig. Etwa 30 bis 40 Millionen leben in den Vereinigten Staaten, nicht wenige ausländerrechtlich illegal. Während es im 19. Jahrhundert viele Zeitungen in deutscher Sprache gab, ist Spanisch die Sprache, in der heute Zeitungen am zweithäufigsten erscheinen.

Neben Deutsch (→ Deutschamerikaner) sind auch Französisch, Chinesisch, Koreanisch, Vietnamesisch und Tagalog verbreitet. Vor allem in Fällen, in denen die Vermischung mit der übrigen Bevölkerung gering ist, wird die mitgebrachte Sprache in den folgenden Generationen beibehalten (zum Beispiel von den Amischen in Pennsylvania, Ohio, Indiana und Illinois).

Trotz gewisser Vorzüge einer gemeinsamen Sprache haben die Vereinigten Staaten keine einheitliche Amtssprache festgelegt. Alle amtlichen Schriftstücke werden jedoch auf Englisch verfasst. In zweiunddreißig Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache;[51] einzelne Staaten und Territorien definieren sich als zwei-, drei- oder vielsprachig, wie beispielsweise Hawaii, Alaska, Guam oder Puerto Rico. Zunehmend werden Dokumente und Beschilderungen ins Spanische übersetzt, jedoch bleibt dieses Phänomen meist regional beschränkt. Knapp 18 % der Amerikaner sprachen im Jahr 2006 zuhause nicht Englisch, 10 % gaben bei der Volksbefragung 2000 Spanisch als Muttersprache an.

1847 gestattete ein Gesetz Französischunterricht in Louisiana, 1849 erkannte die kalifornische Verfassung Spanisch an. Mit dem Sezessionskrieg verschwanden die Rechte der Frankophonen, 1868 empfahl man die Unterrichtung der Indianer auf Englisch, 1896 sollte das auch auf Hawaii gelten. Ab 1879 wurden kalifornische Gesetze nur noch auf Englisch veröffentlicht, während des Ersten Weltkriegs wurde der Gebrauch des Deutschen eingeschränkt. Einzelne Staaten, wie Virginia 1981 und Kalifornien 1986, erklärten Englisch zur offiziellen Sprache.

Am 8. Mai 2007 wurde dem Senat eine Resolution vorgelegt, nach der Englisch zur „Nationalsprache“ erklärt werden sollte.[52] Dieses Vorhaben wurde abgelehnt.

Religion
Siehe auch: Religionsfreiheit in den Vereinigten Staaten, Juden in den Vereinigten Staaten und Afroamerikanische Religion in den Vereinigten Staaten

Die Saints Peter and Paul Church in San Francisco
Die Regierung führt kein Register über den Religionsstatus der Einwohner. Das United States Census Bureau darf selbst keine Fragen zur Religionszugehörigkeit stellen, veröffentlicht aber die Ergebnisse anderer Umfragen.[53] In einer Umfrage des Pew Research Centers bezeichneten sich im Jahr 2014 rund 25,4 % der Bevölkerung als evangelikale Protestanten, 20,8 % als römisch-katholisch, 14,7 % als Mainline-Protestanten, 6,5 % gehören traditionellen schwarzen protestantischen Kirchen an. Unter den kleineren christlichen Kirchen sind 1,6 % Mormonen und 0,8 % Zeugen Jehovas, 0,5 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche. Zu den nicht-christlichen Religionsgemeinschaften zählen 1,9 % Juden, 0,9 % Muslime sowie 0,7 % Buddhisten. 22,8 % der Befragten gaben keine religiöse Überzeugung an, davon waren explizit 3,1 % Atheisten und 4,0 % Agnostiker.[54]

Zusammengefasst lebten damit im Jahr 2014 rund 70,6 % Christen sowie 5,9 % Anhänger nicht-christlicher Religionen in den USA. In einer Umfrage aus dem Jahr 2008 bezeichneten 82 % der US-Amerikaner Religion als für ihr Leben wichtig oder sehr wichtig (55 % sehr wichtig). Dabei bezeichneten 65 % der Frauen Religion als für ihr Leben sehr wichtig gegenüber 44 % der Männer. Nach dieser Umfrage beten 54 % der US-Bevölkerung mindestens einmal am Tag, ein Wert, der in Frankreich bei 10 %, in Deutschland bei 19 %, in Polen bei 32 %, in der Türkei bei 42 % und in Brasilien bei 69 % liegt.[55]

Laut einer Studie des Gallup-Instituts waren im Jahr 2016 ca. 73 % der Bevölkerung Christen (48,9 % Protestanten der verschiedenen Strömungen, 23 % Katholiken und 1,8 % Mormonen). Das Judentum ist mit einem Anteil von 2,1 % an der Bevölkerung weiterhin die größte nicht-christliche Religion in den Vereinigten Staaten. 0,8 % der Bevölkerung sind Muslime, 2,5 % gehören anderen Religionen an. 18,2 % der Befragten waren der Gruppe der Konfessionslosen/Atheisten/Agnostiker zuzurechnen.[56]

Die regionale Verteilung der Konfessionen ist unterschiedlich; während in Neuengland mehrheitlich Katholiken leben, sind die Südstaaten evangelikal geprägt. Das Zentrum der Mormonen befindet sich in Utah und den umgebenden Bundesstaaten (Nevada, Idaho); insbesondere im Süden der USA an der Grenze zu Mexiko und durch die kubanische Auswanderung im Großraum Miami leben überwiegend katholische Latinos.[57] Die Zentren der jüdischen Bevölkerung sind Metropolen wie New York und Umgebung, Boston, Los Angeles, San Francisco und der Südosten Floridas.[58]

Gesellschaftsstruktur

Die Verteilung der ärmsten Haushalte in den Vereinigten Staaten
Laut Soziologen wie Dennis Gilbert vom Hamilton College bestand die Gesellschaft 1998 aus sechs sozialen KlassenQuelle? mit einem bestimmbaren Anteil an der Gesamtbevölkerung: einer Oberklasse (etwa 1 %), die aus den prominentesten, wohlhabendsten und mächtigsten Bürgern besteht; einer oberen Mittelklasse (etwa 15 %), die aus hochqualifizierten Berufstätigen wie Ärzten, Professoren, Anwälten besteht; einer unteren Mittelklasse (etwa 32 %), die aus gut ausgebildeten Berufstätigen wie Schullehrern und Handwerkern besteht; einer Arbeiterklasse (etwa 32 %), die aus Industriearbeitern und Lohnarbeitern (Blue-Collars) sowie einfachen Angestellten besteht, und schließlich einer Unterklasse (etwa 20 %), die in zwei Gruppen zerfällt. Ihre obere Gruppe besteht aus den „Working Poor“, den arbeitenden Armen, die in schlecht bezahlten Jobs ohne Versicherung oder nur Teilzeit arbeiten. Die untere Gruppe arbeitet nicht und ist auf die – in den Vereinigten Staaten sehr geringfügige – öffentliche Wohlfahrt angewiesen (unemployed poor).

Auffällig ist dabei, dass Angehörige dieser Unterschichten meist in bestimmten Stadtvierteln der Großstädte leben, während die Mittelklasse in den 1960er bis 1980er Jahren in die suburbs, die jenseits der Grenzen der Großstädte, aber noch innerhalb der Metropolregionen liegen, ausgewichen ist. Der Armenanteil unter den Schwarzen und Hispanics ist überproportional hoch (etwa 30 %).[59]

Zwischen 1977 und 1999 stiegen die Einkommen im reichsten Hundertstel der Bevölkerung nach Steuerabzug um 115 %. Die Reallöhne für 60 % der Arbeitnehmer sind in dieser Zeit um 20 % gefallen. Die Zahl der Amerikaner, die in Armut leben, ist 2002 um 1,7 Millionen Menschen auf insgesamt 34,6 Millionen gestiegen. Die Zahl der in extremer Armut lebenden (weniger als die Hälfte der offiziellen Armutsgrenze), stieg von 13,4 Millionen 2001 auf 14,1 Millionen im Jahr 2002 an. Die Armuts- und auch die Kinderarmutsrate variieren stark zwischen ethnischen Gruppen. Im Jahr 2009 waren 7,1 Millionen (18,7 Prozent) der Menschen über 65 Jahre von der NAS-Armutsdefinition betroffen.[60] 2013 bezogen in den USA 47 Millionen Menschen in 23 Millionen Haushalten und damit 20 % der US-Haushalte staatliche Lebensmittelmarken.[61] 90 % der US-Amerikaner beziehen ein Einkommen von 30.000 Dollar?, das entspricht dem Niveau von 1965.[62] Eine Auswertung der Census-Daten von 2010 ergab zudem, dass rund 1,5 Millionen Haushalte praktisch ohne jedes Geld leben müssen. Sie haben Einkünfte von unter 2 Dollar pro Person und Tag, beziehen aber teilweise Lebensmittelgutscheine oder Sachzuweisungen und leben zum Teil in öffentlich bezahlten Wohnungen. Ein signifikanter Anteil ist aber völlig von der Geldwirtschaft abgeschnitten.[63][64]

Selbst Haushalte mit Einkommen weit über der Armutsgrenze des Bundes können aufgrund von hohen Lebenshaltungskosten ihrer Region häufig als working poor angesprochen werden, wenn und soweit sie nicht in der Lage sind, Rücklagen oder ein Sparvermögen zu bilden. Rund 25 % der Haushalte mit Mittelklasse-Einkommen zwischen 40 und 55 Jahren hatten Ende 2014 ein Netto-Vermögen unter 17.500 Dollar (bei Nicht-Berücksichtigung eventuellen selbstgenutzten Wohneigentums und Ansprüchen auf Altersversorgung).[65]

Insgesamt lässt sich konstatieren, dass sich die Kluft zwischen den Ärmsten und der Spitze der Gesellschaft in den letzten Jahren dramatisch vergrößert hat: Die Oberklasse, also das obere 1 % der Bevölkerung, besaß 2009 nach Schätzung des Levy Economics Institute des Bard College (USA) 37,1 % des Gesamtvermögens der Vereinigten Staaten, das ist ein Zuwachs von 3,7 % gegenüber 2001. Den unteren 80 % der Bevölkerung gehören dagegen nur 12,3 % des Gesamtvermögens, was einer Abnahme von 3,3 % für denselben Zeitraum entspricht.[66]

2017 gab es laut Forbes in den Vereinigten Staaten 585 Milliardäre (27 % aller Milliardäre der Welt), womit die Vereinigten Staaten das Land mit den meisten Milliardären der Welt sind. 7 der 10 reichsten Personen weltweit waren 2018 Amerikaner. Der reichste Mann Amerikas und der Welt war Jeff Bezos, dessen Vermögen von 112 Milliarden Dollar höher war als die Wirtschaftsleistung Kenias (Stand Februar 2018).[67] Das reichste Prozent der Amerikanischen Bevölkerung erzielte 2005 mit 524 Milliarden Dollar ein Einkommen, das um 37 % höher lag als das der ärmsten 20 % der Bevölkerung (383 Milliarden Dollar).[68] So lag das Durchschnittsvermögen aller US-Familien bei 692.000 Dollar; der aussagekräftigere Medianwert der Vermögen betrug 97.300 Dollar.[69]

Einwanderungspolitik
→ Hauptartikel: Einwanderung in die Vereinigten Staaten

Einbürgerungszeremonie am Kennedy Space Center
Häufigste Herkunftsstaaten von Migranten nach Geburtsland 2015[70]
Rang Land Anzahl an Migranten
1 Mexiko Mexiko 12.050.031
2 Volksrepublik China Volksrepublik China 2.103.551
3 Indien Indien 1.969.286
4 Philippinen Philippinen 1.896.031
5 Puerto Rico Puerto Rico 1.744.402
6 Vietnam Vietnam 1.302.870
7 El Salvador El Salvador 1.276.489
8 Kuba Kuba 1.131.284
9 Südkorea Südkorea 1.119.578
10 Dominikanische Republik Dominikanische Republik 940.874
Von 1951 bis 1960 wanderten jährlich 2,5 Millionen Menschen ein, zwischen 1971 und 1980 insgesamt 4,5 Millionen und in den 1990er Jahren insgesamt über 10 Millionen.[71] 2003 erhielten 463.204 Menschen die US-Staatsbürgerschaft, 1997 bis 2003 lag der Durchschnitt bei etwa 634.000. Im Jahr 2015 gab es 46.627.102 Einwohner, die im Ausland geboren wurden und 14,5 % der Bevölkerung ausmachten, womit die USA die weltweit größte Anzahl an Migranten hatte. Ein großer Teil der im Ausland geborenen Einwohner war lateinamerikanischer Herkunft, vor allem aus Mexiko und Zentralamerika. In den letzten Jahren stieg die Migration aus asiatischen Ländern wie China, Indien, Vietnam, Südkorea und den Philippinen.[70]

Schon 1790 regelten die Vereinigten Staaten die Einwanderung mit dem Naturalization Act, einem Gesetz, das die Zuwanderung aus Europa fördern sollte, Schwarze und „Unfreie“ jedoch ausschloss und einen „guten moralischen Charakter“ verlangte. 1882 schloss man Chinesen mit dem Chinese Exclusion Act explizit aus, eine Regelung, die 1943 leicht abgewandelt wiederholt wurde. 1891 entstand eine Einwanderungskommission, die jährlich Länderquoten festlegte.

1921 regelte der Emergency Quota Act erstmals die Einwanderung so, dass Nord- und Westeuropäer bevorzugt wurden, indem man ihren Bevölkerungsanteil entsprechend der Volkszählung einfror – eine Tendenz, die mit dem Immigration Act von 1924 verfestigt wurde.[72] Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv.

Erst ab 1965 wurden der Zeitpunkt der Antragstellung und die Weltregion berücksichtigt; dazu kamen Fälle der Familienzusammenführung. Seit 1978 gilt für die Einwanderung in die Vereinigten Staaten eine einheitliche Quote. 1970 waren noch 62 % der im Ausland geborenen Amerikaner Europäer, doch sank dieser Anteil bis 2000 auf 15 %.[73]

Die Hispanics sind die größte Minderheit in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2000 lebten 35,2 Millionen Hispanics in den USA, 2013 waren es 54 Millionen, woraus sich eine prozentuale Zunahme von 54 Prozent ergibt. Von den 54 Millionen waren 34,5 Millionen mexikanischer Herkunft.[74][75] Die Schätzungen über die illegalen Einwanderer schwanken zwischen 7 und 20 Millionen,[76] die meisten schätzen ihre Zahl auf rund 12 Millionen.[77] Pro Jahr überqueren Hunderttausende illegal die Südgrenze, darunter Zehntausende teils unbegleitete Minderjährige. Die staatliche Kommission für Menschenrechte in Mexiko gab an, dass allein 2007 500 Illegale beim Versuch, die Grenze zu überqueren, ums Leben kamen – häufig durch Verdursten. Zwischen 1995 und 2007 seien es 4.700 Mexikaner gewesen.[78]

Um die illegale Einwanderung aus Mexiko zu bekämpfen, unterzeichnete Präsident Bush im Oktober 2006 den Secure Fence Act, der die Errichtung einer 1.100 Kilometer langen Grenzbefestigung vorsah.[79] Zudem wurde die Unterstützung illegaler Einwanderer strafbar.

Schon 1954 hatte die Regierung versucht, mit der Operation Wetback 1,2 Millionen Hispanics abzuschieben – wobei sich das Schimpfwort „Wetback“ (Engl.; „Nassrücken“) von den Mexikanern ableitete, die durch den Rio Grande geschwommen waren.[80] 1965 wurde die mexikanische Einwanderung eingeschränkt, mit dem Immigration Reform and Control Act (IRCA) von 1986 wurden erstmals illegale Einwanderer legalisiert.

2015 lebten ca. 627.000 in Deutschland geborene Personen in den Vereinigten Staaten.[81]

Kriminalität und Justiz

Mordrate seit 1950

Fälle von Gewaltkriminalität seit 1960. Übersetzungen: Aggravated Assault=Schwere Körperverletzung, Rape=Vergewaltigung, Robbery=Raub, Murder and Manslaughter=Mord und Totschlag
→ Hauptartikel: Gefängnissystem der Vereinigten Staaten
Laut FBI Uniform Crime Reporting geht die Kriminalitätsrate in den Vereinigten Staaten seit den frühen 1990er Jahren zurück. Die Gewaltkriminalität erreichte ihren Höhepunkt 1991 mit 758 Fällen pro 100.000 Einwohner. Im Jahr 2000 waren es 507, 2010 noch 405, und 2018 wurden 381 Fälle verzeichnet.[82]

Für Vergleiche der Gewaltneigung über lange Zeiträume und große räumliche Distanzen hinweg wird die Rate der Tötungsdelikte als Index verwendet.[83] Die Vereinigten Staaten kam hierbei im Jahr 2017 auf 5,3 Fälle pro 100.000 Einwohner. Ein Höhepunkt war 1991 mit 9,7 Fällen. Die heutige Rate von 5,3 liegt weit höher als die von Deutschland, die bei eins liegt. Der Durchschnitt in Europa sind 3 Fälle pro 100.000 Einwohner, der globale Durchschnitt bei 6,1. Ostasiatische Staaten liegen durchschnittlich bei 0,6, Singapur bei nur 0,2 Fällen pro 100.000 Einwohner.[84]

Die Vereinigten Staaten haben weltweit sowohl absolut als auch relativ zur Bevölkerung die größte Gefängnispopulation.[85] 2008 befanden sich über 2,4 % der Bevölkerung der Vereinigten Staaten entweder im Gefängnis (2,3 Millionen) oder sie waren zur Bewährung (4,3 Millionen) oder zur Haftaussetzung (0,828 Millionen) auf freiem Fuß.[86] Bis zum Jahr 2011 stieg die Zahl der Gefangenen auf über 2,4 Millionen. Damit stehen die Vereinigten Staaten im Verhältnis von Gefängnisinsassen zur Einwohnerzahl mit Abstand weltweit an der Spitze. Die Kriminalitätsrate blieb hingegen zunächst konstant und nahm später sogar ab.

Während der 1960er Jahre war der Anteil der Strafgefangenen um etwa ein Prozent jährlich gesunken und erreichte 1975 mit 380.000 seinen Tiefststand. Seit etwa 1980 stieg die Zahl deutlich an, so dass es 1985 bereits 740.000 gab und Ende 1998 gar zwei Millionen. Zwei Drittel der Strafgefangenen stammen dabei aus Haushalten, die weniger als die Hälfte der als Armutsschwelle definierten Einkommen zur Verfügung hatten.[87][88][89]

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Bildende Kunst und Architektur
Siehe auch: Liste der höchsten Gebäude in den Vereinigten Staaten
Massenmedien
In dem im 20. Jahrhundert stattfindenden Prozess der Durchdringung aller Bereiche des täglichen Lebens durch Medien haben die Vereinigten Staaten immer eine Vorreiterrolle gespielt. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Entstehung einer Boulevardpresse zu beobachten. Auch die massenhafte Verbreitung von Radio, Fernsehen, Computer und Internet begann hier früher als im Rest der Welt. 1998 besaßen bereits 53 % der Haushalte einen eigenen Personal Computer.

Siehe auch: Fernsehen in den Vereinigten Staaten
Geschichte und Verfassungsverständnis
Schon in den Gründerkolonien entwickelte sich rasch ein Zeitungswesen. Die erste von den Briten allerdings gleich wieder verbotene Zeitung namens Publick occurences, Both Foreign and Domestik erschien bereits 1690. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden bereits regelmäßig Zeitungen veröffentlicht, darunter viele deutschsprachige. Die erste deutschsprachige Zeitung im Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten war die 1732 von Benjamin Franklin gegründete Philadelphische Zeitung. In den Revolutionsjahren nahm die Publikationsfreude der vor allem englisch- und deutschstämmigen Einwanderer stark zu. Als die Unabhängigkeitserklärung 1776 verabschiedet wurde, erschien sie zunächst im deutschsprachigen Pennsylvanischen Staatsboten. Eine Veröffentlichung der Erklärung in der englischsprachigen Presse erfolgte erst später.

Der Pressefreiheit wurde im ersten Verfassungszusatz 1791 ein prominenter Platz eingeräumt. In den Vereinigten Staaten herrschte schon früh die Überzeugung, dass das allgemeine Wohl am besten durch einen, wie es Oliver W. Holmes 1919 formulierte, „freien Austausch/Handel von Ideen und Vorstellungen“ („free trade of ideas“) erreicht werde.[214] Diese Funktion des ersten Zusatzartikels bestätigte der Supreme Court im Jahr 1969: „It is the right of the viewers and listeners, not the right of the broadcasters, which is paramount. It is the purpose of the First Amendment to preserve an uninhibited marketplace of ideas in which truth will ultimately prevail, rather than to countenance monopolization of that market“[215]

Bei der Rangliste der Pressefreiheit 2019, welche von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird, belegten die USA Platz 48 von 180 Ländern.[216] Die USA belegten damit eine der schlechtesten Positionen innerhalb der westlichen Welt. Reporter ohne Grenzen kritisiert, dass Präsident Donald Trump Stimmung gegen Medien und Journalisten macht und sie sogar zum „Feind des amerikanischen Volkes“ erklärt. Zudem versucht das Weiße Haus immer wieder, Journalisten den Zutritt zu verwehren.[217]

Medienkonzerne
Siehe auch: Geschichte der Zeitungen der Vereinigten Staaten
Time Warner ist ein Medienunternehmen mit zahlreichen Geschäftsfeldern. Zu Time Warner gehören unter anderem das Film- und Fernsehstudio Warner Bros., der Pay-TV-Sender Home Box Office (HBO) und die Time Inc. Buch- und Zeitschriftenverlage. Viacom ist ein amerikanischer Medienkonzern mit Beteiligungen an MTV Networks und Paramount Pictures. NBC Universal ist das drittgrößte Medienunternehmen der Welt, nach Time Warner und Viacom. Zu NBC Universal gehören die amerikanischen Sender National Broadcasting Company (NBC), USA Network und MSNBC, sowie das Filmunternehmen Universal Studios. Die News Corporation ist ein Medienkonzern des Hauptaktionärs Rupert Murdoch. Die News Corporation hat zahlreiche Beteiligungen an Film- und Fernsehunternehmen, Zeitungs- und Buchverlagen. Zu den Beteiligungen gehören u. a. die Unternehmen 20th Century Fox, Fox Broadcasting Company, New York Post und Dow Jones (Wall Street Journal).

Bildung
→ Hauptartikel: Bildungssystem in den Vereinigten Staaten
Tourismus
→ Hauptartikel: Tourismus in den Vereinigten Staaten
Wissenschaft

Buzz Aldrin auf dem Mond mit der Apollo-11-Mission. Die USA sind bis heute das einzige Land, das Menschen zum Mond geschickt hat.

Der zentrale Teil des Massachusetts

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