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Тема Изборите в Германия
Автор Лил ()
Публикувано19.09.05 21:22  



Два текста за изборите от вчера в Германия. Общият им смисъл (спокоен смисъл) е - социолозите не познаха (без "пак"). Резулататът на Свободните демократи бил с 6-7% по-нисък от прогнозирания. В Шлезвиг-Холщайн пък християн-демократите имали 42%, а им предсказвали едва 36. И т.н.

Pleiten bei Wahlumfragen

Hamburg (dpa) - Seit es Umfragen vor Wahlen gibt, erleben die Meinungsforschungsinstitute ihre Debakel. Nach den ersten Hochrechnungen stellen sich ihre zuvor ermittelten Prognosen haeufig als falsch heraus. Dabei gibt es nicht nur Differenzen zum tatsaechlichen Ergebnis, sondern auch von Institut zu Institut.

Am Sonntag konnte sich vor allem die FDP freuen. Alle Institute hatten ihr mit 6,5 bis sieben Prozent ein deutlich schlechteres Ergebnis vorhergesagt. Die Union schnitt deutlich schlechter ab als die Prognosen vermuten liessen.

Bei der Bundestagswahl 2002 hatten die meisten Institute die FDP deutlich hoeher als das tatsaechliche Ergebnis von 7,4 Prozent veranschlagt. Dem spaeteren Gleichstand von Union und SPD (38,5 Prozent) kamen zwei Institute in ihren letzten Sonntagsfragen sehr nahe. Die PDS wurde von allen zutreffend unter fuenf Prozent gesehen.

Schiffbruch erlitten die Meinungsforscher zuletzt bei der Wahl in Schleswig-Holstein. Die CDU erreichte 40,2 Prozent, die Demoskopen hatten ihr nur etwa 36 bis 37 Prozent zugetraut.

Eines der groessten Desaster fuer die Wahlforschung war die Volkskammerwahl im Maerz 1990. Dort wurde der SPD lange eine absolute Mehrheit zugetraut. Tatsaechlich kam sie nur auf 21,9 Prozent.

Bei den Erhebungen sind so genannte Stichprobenfehler unvermeidlich, weil immer nur ein kleiner Teil der Wahlberechtigten befragt werden kann. Ausserdem bekennen sich viele in Interviews nicht offen zu ihren Wahlabsichten. Stimmungsbilder aendern sich oft innerhalb weniger Tage.

Institute: Veraendertes Waehlerverhalten fuehrte zu Fehlprognosen

Berlin (dpa) - Nach den erheblichen Abweichungen der Umfragen vom Bundestagswahlergebnis am Sonntag muessen die Wahlforscher ihre Methoden ueberdenken. Sie fuehrten ihre fehlerhaften Vorhersagen am Montag auf ein veraendertes Waehlerverhalten zurueck.

Alle fuehrenden Wahlforschungsinstitute lagen mit ihren Umfragewerten kurz vor dem Wahltag und ihrer Prognose am Wahlabend vor allem bei der Union teils kraeftig neben dem vorlaeufigen amtlichen Endergebnis.

Das liege zu einem wesentlichen Teil an den Kurz- beziehungsweise Unentschlossenen, die ihre Entscheidung immer laenger hinauszoegerten, so die einhellige Meinung. Aus dieser relativ grossen Waehlergruppe habe die SPD am meisten fuer sich gewinnen koennen. Bei diesen Waehlern habe das Thema Steuerpolitik wesentlichen Einfluss auf die Entscheidung gehabt. Aber es sei nicht nur der Steuerfachmann von Unionskandidatin Angela Merkel, Paul Kirchhof, gewesen, der die Waehler irritiert habe, sondern auch die geplante Anhebung der Mehrwertsteuer.

Kritisch an die eigene Adresse sagte Manfred Guellner von Forsa (RTL), Vorhersagen mit Prozentangaben hinter dem Komma unterstellten eine Genauigkeit, die die Forscher nicht erreichen koennten. Guellner vermutete, vor allem die Unionswaehler haetten bei der Befragung andere Angaben gemacht als dann spaeter im Wahllokal votiert. Er machte hier eine Diskrepanz aus «zwischen dem, was uns gesagt wurde, und dem, was am Sonntag passiert» sei.

Viele Unions-Sympathisanten seien wegen Vorbehalten gegen Kanzlerkandidatin Merkel nicht zur Wahl gegangenen. Dies gilt nach Guellners Worten vor allem fuer Bayern, wo die Union 800 000 Stimmen nicht habe mobilisieren koennen.

Nach Ansicht von Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) haben die Bindungen des Waehlers an die grossen Parteien stark nachgelassen. Die Frage der «Koalitionstaktik» spiele eine immer groessere Rolle. Entsprechend habe die FDP mit ihrer Zweitstimmenkampagne punkten koennen.

Richard Hilmer von Infratest dimap nannte als anderen Grund einen Widerspruch beim Waehler zwischen Partei- und Kandidatenpraeferenz. Die Union habe mit ihren Vorteilen bei der Wirtschaftskompetenz die Dominanz des Wahlkaempfers Gerhard Schroeder (SPD) nicht auffangen koennen. Gerade bei solchen Dissonanzen gelte es kuenftig, naeher an die Waehlermeinung heranzukommen.

Renate Koecher von Allensbach-Institut sagte, seit den 50er Jahren habe es zwischen Prognose beziehungsweise Umfrage und amtlichem Ergebnis eine maximale Abweichung von 1,9 Prozentpunkten gegeben. Dies habe sich seit 2002 zunehmend geaendert. Auch sie stellte ein Auseinanderklaffen bei der Kanzler- und der Parteipraeferenz fest. Die beiden grossen Volksparteien CDU/CSU und SPD haetten im uebrigen im Wahlkampf ein aehnliches Problem gehabt: Sie haetten sich nicht geschlossen darstellen koennen.


Редактирано от Лил на 19.09.05 21:26.



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ТемаАвторПубликувано
* Изборите в Германия Лил   19.09.05 21:22
. * Re: Изборите в Германия cтoян   20.09.05 11:24
. * Re: Изборите в Германия Лил   20.09.05 13:21
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